Kurzer Überblick von Zeno Prickarz

Betrachtungen zur Geschichte der Nothberger Burg und Ihrer Besitzer von den Anfängen bis in die Gegenwart

 

Die Ursprünge einer Burg in Nothberg liegen im Dunkeln der Geschichte des Früh- und Hochmittelalters.E rst im zweiten Dezenium des 14. Jahrhunderts wird eine Burg in Nothberg erstmalig urkundlich erwähnt.

Am 17. Mai 1317 schenkt Herr Reinald von Monschau das Patronat und die Einkünfte der Kirche in Berghe dem Praemonstratenserinnenkloster zu Wenau. In dieser Urkunde wird auch der Altar der Burg im Grenzbereich der Pfarre aufgezeichnet. Wenn in der genannten Urkunde im Zusammenhang mit dem erwähnten Altar der Ausdruck „Burg" benutzt wird, so kann es sich dabei nur um ein festes Haus handeln. Kämmerer nimmt an, daß der Nothberger Hof mit dem Ausdruck " Burg" gemeint ist. Nachdem aber auf dem Plateau der Nothberger Burg bei Ausgrabungen an der NO Ecke Keramikscherben aus dem 9. Jahrhundert gefunden wurden, welche die Annahme zulassen, daß der Platz schon früher besiedelt gewesen sein kann,ist der Gedanke an eine Vorgängerburg an dieser Stelle nicht mehr (so) ganz abwegig. Betrachtet man etwas genauer die Topografie des Geländes so fällt auf, daß der Ort für den Bau einer Burg als besonders günstig erscheint.Auf einer Anhöhe über dem Indetal liegend läßt sich dieses auf weite Strecken einsehen und von hier aus beherrschen.Es fällt schwer daran zu glauben, daß während des gesamten Früh- und Hochmittelalters sich kein Adeliger für diesen exponierten Bauplatz zwecks Errichtung einer Burg interessiert hat.

Die Schenkung des Patronats der Kirche in „Berghe" an das Praemonstratenserinnenkloster zu Wenau durch Reinald von Monschau wirft ein Schlaglicht auf Zusammenhänge von regionaler Bedeutung.

Seit die Grafen von Limburg um die Mitte des 11 .Jahrhunderts ins Licht der Geschichte traten, gehörten sie zu den hervorragenden Vertretern des niederlothringischen Adels und wurden Reichsfürsten. Um die Mitte des 12. Jahrhunderts wurde die Grafschaft Limburg zum Herzogtum erhoben. Das Bestreben der Grafen, später Herzöge von Limburg, war darauf ausgerichtet ihr Herrschaftsgebiet bis in die Westeifel hinein auszudehnen und zu sichern. So entstand im Laufe des 12. und 13. Jahrhunderts eine Kette limburgischer kulturpolitisch bedeutsamer Klostergründungen wie Reichenstein bei Monschau und Wenau bei Langerwehe im Wehetal. Daneben errichteten die Grafen (Herzöge) von Limburg zur


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Absicherung ihrer Ausdehnungspolitik eine Reihe von Burgen. Es gelang ihnen auch durch verwandtschaftliche Beziehungen diese Politik zu unterstützen bzw. zu untermauern. In diesem Zusammenhang ist der Erwerb der festen Burg Reifferscheid zu nennen. Der Bau der Burg zu Monschau wurde wahrscheinlich durch Walram II. Paganus, Graf von Limburg und Herzog von Niederlothringen (1119 — 1139) veranlaßt. Zur Sicherung des Klosters Wenau errichteten die Herzöge von Limburg die Laufenburg. Sie war die am weitesten nach Osten gelegene limburgische Befestigung. Sie richtete sich auch gegen etwaige Begehrlichkeiten der benachbarten Grafen von Jülich. Das Kloster Wenau wurde von der Stifterfamilie reich beschenkt z.B. mit dem Land der Kirche von Langerwehe, mit Grundbesitz in Geuenich und Konzendorf. 1185 schenkten der Herzog Heinrich III. und seine Gemahlin (aus Heinsberger Geschlecht stammend) das Besetzungsrecht der Kirche von Langerwehe dem Wenauer Konvent. Weitere Limburger Stützpunkte könnten gewesen sein die Burg von Frenz und das ehemalige Haus Bongart zwischen Nothberg und Heistern gelegen. Sein erster Besitzer war der Limburger Truchseß „Godftied de Pomerio". Als letzten Stützpunkt am nördlichen Grenzsaum Limburgischer Herrschaft ist das auf einer Anhöhe liegende Nothberg zu nennen, das nach den Leitnamen des Limburger Herrscherhauses „Udo" und „Walram" auch " Udelinberg" oder „Berge Walrami" genannt worden ist. Die Kirche von Nothberg war Eigenkirche der Limburger Herrn. Deshalb konnten die Herrn von Monschau, sie waren aus Limburger Geschlecht, 1317 das Patronat und die Einkünfte der Kirche von Nothberg dem Kloster Wenau schenken.

Die Urkunden von 1334 und 1354 unterscheiden genau zwischen der Burg von Monschau, der Burg zu Bütgenbach und dem Huys te Berghe. Reinhard von Schönforst hatte 1353 Nothberg und andere Besitzungen von den Erben der Herrn von Monschau und Valkenburg gekauft, diese aber dem Herzog von Jülich 1356 tauschweise überlassen. Der Tausch wurde einige Jahre später rückgängig gemacht mit Ausnahme von Nothberg, denn das " Haus Berghe up der Inden", damit ist eindeutig die Nothberger Burg gemeint, war bereits am 18.April 1361 vorn Herzog von Jülich dem Ritter Emundt von Engelsdorp als Erblehen überlassen worden. Dies war der Ausgleich für den Verzicht auf die Rückgabe eines Darlehens in Höhe von 800 Mark, das der Herzog von dem Ritter von Engelsdorp erhalten hatte. Ferner verzichtete der Ritter auf Ansprüche aus früheren Streitigkeiten mit dem Herzog. Zwar wurde die Burg Nothberg ein Erblehen der Familie von Engelsdorp, sie blieb aber dem Herzog von Jülich, dem Lehnsherrn, als Offenhaus weiterhin vorbehalten.

Um diese Zeit hatte sich das Lehnswesen sehr stark weiterentwickelt. Da die Lehen nunmehr vererbt werden konnten,wurden diese zunehmend ein Mittel des politischen Kalküls; dies sowohl seitens der Belehnten, wie auch seitens der Lehnsherrn. Es stellte sich das Lehnswesen zunehmend als ein geeignetes Mittel dar,


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Macht nicht nur zu gewinnen,sondem vor allem der Familie zu erhalten und zu mehren.Vor allem die Großen im Reich verstanden es durch kluge Politik und geschicktes Taktieren Herrschaft und Landeshoheit durchzusetzen und zu festigen. Der Begriff Offenhaus, der im Lehensvertrag zwischen dem Herzog und dem Ritter von Engelsdorf macht folgenden Tatbestand deutlich: Der Ritter verpflichtet sich, seinem Lehensherm die Burg Nothberg jederzeit offen zu halten, d.h. ihm und seinem Gefolge Einlass, Obdach und Gastlichkeit zu gewähren, wann immer dieser es begehrte. Zu erklären ist dies aus der Tatsache, daß die Grafen von Jülich es im 13. Jahrhundert verstanden hatten, durch Heiratspolitik die Belehnung mit der Aufsicht über die Reichsforsten von den Pfalzgrafen zu erlangen und ihrem Haus zu erhalten Dieser sogenannte „comitatus nemoris" umfaßte die Aufsicht über die Reichswälder um Konzen, das Waldgebiet die Bürge um Düren und das Amt die Wehrmeisterei. Die Burg Nothberg lag am nordwestlichen Eckpunkt des letztgenannten Forstbezirkes. Von hier ausgehend ließ sich dieses Gebiet für den Herzog nicht nur gut überwachen, sondern auch bejagen. Aus vorgenannten Erwägungen ist es durchaus verständlich, daß der Außenbering der Nothberger Burg ein mehr als 60.000 qm großes Gelände umschließt. Zur Verteidigung war dieses Gelände nicht eingerichtet.Dies traf nur für den inneren Bering um die Kernburg zu.Ob die Herzöge von Jülich je von dem Recht ein Offenhaus in Nothberg zu finden Gebrauch gemacht haben, ist nicht überliefert.

Am 21.Dezember1398 verpfändet Gerhard von Engelsdorf, Sohn des seligen Emont von Engelsdorp, das Schloß zu Nothberg an Werner von Palant, seinen „lieben Swaiger" (Schwager).Wemer von Palant war seit 1393 mit Alverad von Engelsdorf verheiratet. 1402 erhielt er die Belehnung mit der Burg Nothberg. Alverad von Palant starb 1412, Werner von Palant starb 1456.

1433 ist Johann(I) von Palant d.J. im Besitz der Nothberger Burg. 1433 heiratete er Fulsgin von Schwalmen, welche 1470 vor ihrem Gatten verstarb. 1476 teilen sich die Kinder Johanns (I) das Erbe ihrer Eltern, weshalb man annehmen kann , daß Johann vor 1476 verstorben sein muß.

Die Burg Nothberg muß in einem ziemlich desolaten Zustand gewesen sein, als Johann (I) sie 1433 von seinem Vater Werner übernahm. Deshalb gab er den Auftrag zu einem Neubau der Burg. Er wurde aber in eine kriegerische Auseinandersetzung um Brühl mit dem Erzbischof von Köln verwickelt, die 1469 mit einer schweren Niederlage für ihn endete und ihm die Einkerkerung bescherte. Eine Urkunde vorn 2.Februar 1470 bezeugt, daß Johann (I.) von Palant die "Alde Burck zo Noitberge" an die Eheleute „Wilhelm und Wilhelma von Lynntzenich" in Erbkauf“, jedoch auf Ablösung versetzte.

Die Nachfolger Johann (I.) setzten den Ausbau des unfertigen Neubaus der Burg fort. Es waren dies Johann (II.) und seine Gattin Katharina von Roetzelaer. Das Paar heiratete 1471. Johann (II.) von Palant starb zwischen 1491 und 1496, seine Frau Katharina nach 1490. Ob die Ablösung von ihnen geleistet wurde ist nicht bekannt.


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Auch Johann (III.) von Palant, Sohn Johanns(II.), geboren 1476, gestorben 1533, verheiratet seit 1514 mit Maria Cäcilia von Hompesch, gestorben vor 1531 förderten den Ausbau der Burg weiter.

1456 (das Todesjahr des Werner von Palant) war für die Großfamilie der von Palant von besonderer Bedeutung, weil die Nachkommen Werners sich zu einer einvernehmlichen Erbauseinandersetzung verständigen konnten. Dies begründete Reichtum, Ansehen und Machtstellung der Familienmitglieder und ihrer Nachfolger auf längere Zeit.

Auf Johann (III.) von Palant und seine Gemahlin Maria Cäcilia von Hompesch folgten Johann(IV.) vermählt mit Maria von Vlodorp. Johann (VI.) starb in den Jahren 1561 bis 1563. Seine Gattin Maria vor 1563.

In die Zeit des Johann (IV.) fällt der Erbfolgekrieg zwischen Kaiser Karl V. und dem Herzog Wilhelm V.(Wilhelm dem Reichen), um das Herzogtum Geldern. Die Kaiserlichen nahmen Jülich und Düren ein, verwüsteten die Jülicher Kernlande auf weite Strecken ,so auch Nideggen, Langerwehe und Nothberg, wie aus einer „Kellnereirechnung des Amtes Wilhelmstein (1537-1557) hervorgeht. Ob mit „Noitberg" wirklich Ort und Burg gemeint sind, ist nicht sicher nachzuweisen. Die Tatsache, daß der Erneuerung der Burg im Jahre 1555 ein Schadensfeuer vorausgegangen war, spricht aber dafür. Der Friedensvertrag von Venlo vorn 7.September 1543 zwischen den beiden Kriegführenden hatte für Johann (IV.) von Palant recht milde Folgen, obwohl der Herzog ihm als Verbündeten des Kaisers seinen Wohnsitz aus Verärgerung über seine Parteinahme für den Kaiser entzogen hatte. Der Vertrag von Venlo machte diesen Güterentzug wieder rückgängig. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß Kaiser Karl V. die Herrlichkeiten Palant im Jülich'chen und Wittern im Limburgischen im Jahr 1520 zu Baronien des Reiches erhob und von jeglicher Lehnshoheit befreite. Dies gegeben zu Aachen im Monat Oktober des Jahres 1520. Damit bestand keine Lehnshoheit der Jülicher Herzöge über die Herrschaften der Palant mehr. Somit entfielen auch deren Verpflichtungen als Belehnte gegenüber dem Herzog von Jülich. Letztlich hatte der Herzog von Jülich auch keine Möglichkeit nach Erlöschen eines Geschlechts im Mannesstamme das Lehen einzuziehen um einen anderen Herrn seiner Wahl mit der Herrschaft neu zu belehnen.

Der Sohn Johann (IV.) ‚Johann (V.) von Palant heiratete 1556 Anna von Gertzen (gen.Sinzig). Er wurde vom Herzog von Jülich 1559 zum Amtmann von Wilhelmstein zugleich auch von Eschweiler bestellt. In der Bestallungsurkunde sind genaue Anweisungen über die Pflichten und Aufgaben eines damaligen Jülicher Amtmannes enthalten. Johann (V.) leistete maßgeblich den Ausbau und Umbau der Burg zu einem schloßartigen Adelssitz. Ihm mag seine Stellung am Hofe seines Herrn und damit auch seine mögliche Verbindung zum Baumeister Alessandro Pasqualini zu gute gekommen sein.Weitere intensive Quellenforschung wäre zur Erhellung dieser


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Sachverhalte erforderlich. Nicht unerwähnt sollte bleiben, daß Johann einen nicht unbedeutenden Vertrag Dörfern besonders klargelegt mit der Äbtissin (Meisterin) und dem Konvent von Kloster Wenau im Jahr 1563 geschlossen hat. Es werden darin „eigentümlichen" Herrschaftsverhältnisse an den Eschweiler.

Johann (V.) starb vor 1588 (nach anderen 1591). Seine Frau Anna verstarb 1611. Noch bevor die letzte Herrin, die Witwe Johanns(V.) Anna von Gertzen verstorben war, begannen die Querelen und Rangeleien um das Nothberger Erbe. Jahrzehnte lang stritten sich sehr entfernte Verwandte der Palants vor den Gerichten. Da waren die Bongart zu Heyden, von Rolshausen zu Türnich, von Quadt zu Buschfeld, von Harff zu Alsdorf und von Elmpt zu Burgau., die sich um die Nachfolge stritten. 1682 entschied das Hofgericht zu Düsseldorf , daß die von Bongart und die Rolshausen je 3/10, die von Quadt 4/10 erhalten sollten. Daneben liefen aber noch eine Reihe anderer Rechtsstreitigkeiten worin u.a. die von Harff zu Alsdorf und ein Trierer Domherr von Quad beteiligt waren.

Die Auseinandersetzungen um das Palant'sche Erbe bedeuteten für das Schloß den Beginn des Zerfalls bzw. der Zerstörung, da keine der sich streitenden Parteien gewillt war, irgendwelche Geldmittel zum Unterhalt der Gebäude beizusteuern. Der Dreißigjährige Krieg fügte dem Haus schwerste Wunden zu. In den Jahren 1645 und 1646 bedrückten heimlich eingedrungene hessische Truppen Besitzer und Bewohner der Burg Nothberg auf das Heftigste. Der Rentmeister der Burg Jakob Nolden schilderte in drei Schreiben an Ferdinand von dem Bongart, Herrn zur Heyden bzw. (bei dessen Abwesenheit) an den Kurkölnischen Kammerherrn und Rat Adolf Quadt, Herrn zu Buschfeld und Bettendorf die missliche Situation in die man durch die hessischen Truppen geraten war (Briefe vom 8.Januar,10. Januar und 15.Mai 1645). In einem vierten Brief, den Frau Catharina von der Leyen an ihren Vetter Adolf Quadt richtete, nimmt diese Bezug auf die voraufgegangenen Briefe des Rentmeisters Nolden und schildert dann wie auf Befehl des Kurfürstlich­Brandenburgischen Generalfeldmarschalls Otto Christoph Freiherr von Sparr der " Hauptnan Lützow, commendant" zu Eschweiler mit seinen Leuten das Haus Noitberg und die „gallerey" durch Einreißen zerstörte, „daß keine Heßen sich mehr daruffer sollen ufhalten können."

Eigentlicher Herr und Bewohner der Nothberger Burg scheint im 18.Jahrhundert der Freiherr von Rolshausen gewesen zu sein, während andere Mitteilhaber sich auf gewisse Nutzungen insbesondere die Ausübung des Jagdrechtes beschränkt hatten. Die Besitzverhältnisse im 17.und 18.Jahrhundert sind aber bisher nicht eindeutig geklärt. Soviel ist bekannt, daß gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Burg in den Besitz des aus Brabant stammenden Ritters von Loquenghien kam und danach an den Herrn Theodor Joseph von Wassenberg zu Lorsbeck überging. Als dessen Sohn August 1829 als letzter seines Stammes in Nothberg starb, fiel die Burg an die von Rolshausen zurück.


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Angemerkt sei noch, daß das starke Erdbeben von 1755/56 dem Gebäude weitere schwere Schäden zugefügt hat.

1842 verkauften die von Rolshausen, an die die Burg wieder zurückgefallen war, dieselbe für 24000 Taler an den Notar Melchior Delhougie aus Dürwiss. Nach dessen Tod 1867 wurde das Rittergut Nothberg versteigert. Für 15255 Taler erwarb der Sohn Theodor Delhougne Burg und anklebende 85 Morgen Ländereien.

Die neuen Eigentümer nutzten den elenden Zustand des Burggebäudes aus und ließen Dach und Balkenwerk der Geschosse entfernen und letztlich die östlichen Rundtürme sowie die gesamte Außenwand der Ostseite niederlegen bzw.auf Abbruch verkaufen. Künstlerisch wertvolle Kamingesimse wurden ausgebrochen und nach Frankreich verkauft wie wir aus einer überlieferten Handschrift aus den Jahren um 1850 erfahren.

Als der Landwirt Peter Kever 1879 die Nothberger Burg für 11000 Taler erwarb, stellte sich diese als die Ruine dar, die wir alle seit unserer Kindheit kennen. 1912 bis 1914 wurden an der Burg einige Sanierungsmaßnahmen durchgeführt. Durch den Ausbruch des 1.Weltkrieges kamen alle weiteren Maßnahmen zum Erliegen.

Dem zweiten Weltkrieg fielen Erker, die Brücke über den Graben und der Bogen am Eingang zum Plateau und anderes mehr zum Opfer.

Der 1976 gegründete Fördererverein Nothberger Burg hat sich die Rettung und Sicherung der Ruine zum Ziel gesetzt, als eine unabdingbare Voraussetzung für eine spätere kulturelle Nutzung derselben. Seit 1980 laufen die Sicherungsarbeiten unter der Federführung von Herrn Professor Dr. Jürgen Eberhardt (und seines Nachfolgers Herrn Professor Dr. Schöndeling) von der Fachhochschule Köln. Dies war und ist auch weiterhin nur möglich in engem Zusammenwirken mit den Eigentümern: der Familie Kever, vomehmlich dem verstorbenen Herrn Jean Kever, seinem Sohn und Nachfolger Herrn Karl-Heinz Kever und der zuständigen „Denkmalbehörde" sowie dem „Fördererverein Burg Nothberg" als Bauträger.

Bleibt zu hoffen, daß das begonnene Gemeinschaftswerk erfolgreich weiter geführt werden kann.